Satzung der Turnerschaft Selb

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Satzund der Turnerschaft Selb
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PRÄAMBEL

 

Soweit in dieser Satzung Funktions- und Tätigkeitsbezeichnungen in männlicher Form verwendet werden, ist darunter auch die jeweils weibliche Form zu verstehen. Zur Gewährleistung der besseren Lesbarkeit der Satzung wurde darauf verzichtet, in jedem Einzelfall beide Formen in den Text aufzunehmen.

 

§  1

 

NAME, SITZ UND GESCHÄFTSJAHR

 

1.  Der Verein führt den Namen TURNERSCHAFT SELB von 1887 e.V.,
abgekürzt TS Selb

 

2.  Sitz des Vereins ist Selb

 

3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

4.  Die Vereinsfarben sind:  “rot/weiß”

 

5.   Der Verein führt das obige Wappenzeichen.

 

6.   Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Hof eingetragen.

 

 

 

 

§  2

 

ZWECK DES VEREINS

 

1.  Vereinszweck

     a)    Der Verein bezweckt die Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr Leistungsvermögen zu erproben;

     b)    der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit-, Breiten-, Gesundheits- und Rehabilitationssport;

     c)    der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit.

2.  Der Vereinszweck wird erreicht durch:

     a)    Das Abhalten von regelmäßigen Trainingsstunden;

     b)    die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes;

     c)    den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit-, Gesundheits- und Breitensports;

     d)    die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen;

     e)    die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und -maßnahmen;

     f)     die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen;

     g)    die Ausbildung und den Einsatz fachlich versierter Übungsleiter;

     h)    die Errichtung und Unterhalt von Sportanlagen.

 

3.  Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Die Erörterung parteipolitischer und religiöser Fragen in den einzelnen Vereinsgremien ist nicht zulässig.

 

 

§  3

 

GEMEINNÜTZIGKEIT

 

1.   Der Verein verfolgt im Rahmen von § 2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

 

2.   Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3.   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

4.   Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

5.   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Selb, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

 

 

 

 

 

 

§  4

 

VERBANDSZUGEHÖRIGKEIT

 

1.  Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV) und seinen Fachverbänden, soweit hier Abteilungen im Verein bestehen.

 

2.   Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Bestimmungen der Verbände als verbindlich an.

 

3.  Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den Satzungen, Ordnungen und Bestimmungen der Verbände. Soweit danach Verbandsrecht gilt, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf die Verbände.

 

 

§  5

VEREINSMITGLIEDSCHAFT

 

1.   Mitglied des Vereins können werden:

 

a)    natürliche Personen               (Erwachsene und Minderjährige)

b)    juristische Personen              (z.B. GmbH, AktienG, Genossenschaft)

c)     Handelsgesellschaften           (z.B. Offene Handelsgesellschaft oder KG)

 

 

2.  Der Verein besteht aus:

 

     a)    Mitgliedern über 18 Jahre

     b)    Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahre

c)     Ehrenmitgliedern

 

 

A. Rechte:

 

1.   Mit der Aufnahme in den Verein erwirbt jedes Mitglied ein Stimmrecht, mit dem es sich
in der Mitgliederversammlung aktiv an den im Verein zu treffenden Entscheidungen beteiligen kann.

 

2.  Besondere Regelungen für die Ausübung des Stimmrechtes sind für folgende Mitglieder getroffen:

 

     a)  Mitglieder, die geschäftsunfähig sind, haben kein Stimmrecht.

 

     b)  Mitglieder, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, besitzen kein Stimmrecht. Für das Stimmrecht in den Jugendvertretungen gelten die Bestimmungen der Jugendordnung.

 

     c)  Das Stimmrecht der Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr wird durch sie persönlich ausgeübt, sofern die gesetzlichen Vertreter dem vorher schriftlich zugestimmt haben.

 

3.  Das Mitglied kann an den Vereinsveranstaltungen, Versammlungen, Lehrgängen und Vorträgen teilnehmen.

 

4.  Es kann am Turn- und Sportbetrieb teilnehmen und so die Einrichtungen des Vereins in Anspruch nehmen. Dabei sind beschlossene Anordnungen zu beachten. Für Kinder ist dazu die Genehmigung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

B. Pflichten:

 

1.  Das Mitglied hat den Verein in jeder Hinsicht im Rahmen seiner Möglichkeiten zu fördern, zu unterstützen und sein Ansehen zu mehren. Es hat mit den Vereinseinrichtungen schonend umzugehen und sparen zu helfen.

 

2.  Beschlossene Anordnungen sind einzuhalten.

 

 

§  6

 

ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

 

1.   Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten.

 

2.   Der Antrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters; andernfalls ist der Antrag vom gesetzlichen Vertreter selbst zu stellen.

 

3.   Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand durch Beschluss. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung.

 

4.   Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein ist nicht gegeben.

 

5.   Mitgliederdaten, deren Verarbeitung für den Vereinsablauf notwendig sind, werden vom Verein zu diesem Zweck gespeichert.

 

 

§  7

 

BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

 

1.   Die Mitgliedschaft endet durch

 

a)    Austritt aus dem Verein (Kündigung)

b)    Ausschluss

c)     Streichung aus der Mitgliederliste

d)    Tod

e)    Auflösung des Vereins.

 

2.   Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Verein. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen erklärt werden.

 

3.  Bei Beendigung der Mitgliedschaft -gleich aus welchem Grund- erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben unberührt.

 

 

§  8

 

AUSSCHLUSS AUS DEM VEREIN

 

1.  Für den Ausschluss eines Mitgliedes ist auf Antrag der Gesamtvorstand zuständig.

 

2.  Der Ausschluss kann erfolgen:

 

     a)  bei unehrenhaftem Verhalten und Verlust der bürgerlichen Rechte

 

     b)  wenn das Mitglied seinen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht nachkommt oder gegen die Vereinssatzung verstößt

 

c)  wenn durch Auftreten und Verhalten gegen Ansehen, Interessen und Bestrebungen des Vereins verstoßen wird.

 

3.  Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen gegenüber dem Gesamtvorstand zu erklären. Nach Ablauf der Frist entscheidet der Gesamtvorstand.

 

4.  Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Beschluss über die Ausschließung eines Mitgliedes bedarf zu seiner Wirksamkeit einer 2/3-Mehrheit der in der Sitzung anwesenden Vorstandsmitglieder.

 

5.  Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.

 

6.  Die Mitteilung des Ausschlusses nach Ziffer a) bis c) an den Betroffenen hat schriftlich mittels Einschreiben binnen einer Woche nach Beschlussfassung zu erfolgen.

 

7.  Der Ausgeschlossene hat das Recht, sich innerhalb von zwei Wochen ab Zugang mit dem Rechtsmittel der Beschwerde an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung
zu wenden. Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen und muss begründet werden. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Für die Aufrechterhaltung des Ausschlusses entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Für die Aufrechterhaltung  ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist nicht anfechtbar.

 

8.  Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über die Wiederaufnahme entscheidet der Gesamtvorstand.

 

 

§  9

 

STREICHUNG VON DER MITGLIEDERLISTE

 

1.   Gerät ein Mitglied mit seinen Beitragspflichten in Zahlungsrückstand und wird der Rückstand auch nach einer schriftlichen Zahlungserinnerung (14 Tage nach Fälligkeit) durch die Geschäftsführung nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Absendung der Erinnerung im vollen Umfange abgedeckt, wird das betroffene Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen.

 

2.   Mit der Streichung ist das Mitglied aus dem Verein ausgeschieden.

 

3.   In der Mahnung ist das Mitglied auf die Rechtsfolge der Nichteinhaltung hinzuweisen. Die Mahnung ist an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds zu richten. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn sie als unzustellbar zurückkommt.

 

4.   Die Streichung von der Mitgliederliste erfolgt durch Beschluss des Gesamtvorstandes. Einer Bekanntmachung des Beschlusses gegenüber dem betroffenen Mitglied bedarf es zu seiner Wirksamkeit nicht. Ein Rechtsmittel ist nicht gegeben.

 

 

§ 10

 

MASSREGELUNGEN

 

1.  Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Gesamtvorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

 

a)      Verweis

b)      angemessene Geldstrafe

c)      zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins

 

2.   Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

 

 

§ 11

 

RECHTSMITTEL

 

Gegen eine Maßregelung (§ 10) ist der Einspruch zulässig. Dieser ist schriftlich innerhalb von zwei Wochen -vom Zugang des Bescheides gerechnet- beim Vorstandsvorsitzenden einzureichen. Über diese Einsprüche entscheidet der geschäftsführende Vorstand endgültig.

 

 

§ 12

 

BEITRAGSLEISTUNGEN UND PFLICHTEN

 

1.  Der Verein kann von seinen Mitgliedern erheben

 

     a)    Aufnahmegebühren,

     b)    Grundbeiträge

     c)    Aktivenbeiträge

     d)    Sonderbeiträge

     e)    Abteilungsbeiträge

     f)     Zusatzbeiträge

     g)    Umlagen

     h)    Gebühren

 

1.a)      Die Aufnahmegebühr wird vom geschäftsführenden Vorstand festgesetzt. Die Aufnahmegebühr ist nach Aufforderung zu zahlen.

       b)  c)  Der Grund- und der Aktivenbeitrag wird von der Mitgliederversammlung auf

                 Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes festgesetzt.

        d)      Der geschäftsführende Vorstand kann Sonderbeiträge für Mitglieder

                 bestimmter Sportgruppen (z.B Outdoor, Mutter-Kind) festlegen.

            e)      Werden durch Abteilungen zusätzliche Kosten verursacht (höhere Verbandsbeiträge, Versicherungen, Verwaltungskosten, Sportstättenkosten usw.), kann der geschäftsführende Vorstand im Einvernehmen mit den Abteilungen oder auf deren Verlangen einen Abteilungsbeitrag festsetzen.

       f)       Der geschäftsführende Vorstand kann Zusatzbeiträge festsetzen, wenn besondere, wiederkehrende Kosten für eine bestimmbare Gruppe oder die Benutzung bestimmter Einrichtungen entstehen.

       g)      Umlagen dürfen nur zur Erfüllung des Vereinzwecks von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes beschlossen werden und zur Deckung eines größeren Finanzbedarfs des Vereins, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden kann. Sie dürfen höchstens einmal pro Jahr und grundsätzlich nur bis zur Höhe eines zweifachen Jahres-Mitgliedergrundbeitrages erhoben werden.

       h)      Gebühren werden im Einzelfall für einen besonderen Verwaltungsaufwand erhoben. Der geschäftsführende Vorstand erlässt die Gebührenordnung, die regelt, welche Verwaltungshandlungen gebührenpflichtig sind und setzt die Höhe der jeweiligen Gebühren fest. Die Gebührenordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

 

2.   Der Vereinsbeitrag ist halbjährlich fällig und muss bis zum 15. Februar und bis zum 15. August auf dem Konto des Vereins eingegangen sein.

 

3.     Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet, dem Verein ein SEPA-Mandat für den Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge zu erteilen. Die Erklärung des Mitglieds erfolgt mit auf dem Aufnahmeantrag.

 

4.     Die Beiträge zieht der Verein von den Mitgliedern zum Fälligkeitstermin ein.

 

5.     Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein laufend Änderungen der Kontoangaben (IBAN und BIC), den Wechsel des Bankinstituts sowie die Änderung der persönlichen Anschrift und der E-Mail-Adresse mitzuteilen.

 

6.     Mitglieder, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen können, tragen den erhöhten Verwaltungs- und Bearbeitungsaufwand des Vereins im Rahmen einer Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand festsetzt.

 

7.     Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen und wird der Verein dadurch mit Bankgebühren (Rücklastschriften) belastet, sind diese Gebühren vom Mitglied zu tragen.

 

8.     Wenn die Beiträge zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht bei Verein eingegangen sind, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der jeweils ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Abs. 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.

 

9.     Im Übrigen ist der Verein berechtigt, ausstehende Beitragsforderungen gegenüber dem Mitglied gerichtlich oder außergerichtlich geltend zu machen. Die dadurch anfallenden Kosten und Gebühren hat das Mitglied zu tragen.

 

10.  Weitere Einzelheiten zum Beitragswesen kann der Vorstand in einer Beitragsordnung regeln. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

 

 

§ 13

 

VEREINSORGANE

 

1. Organe des Vereins sind:

 

a)    die Mitgliederversammlung (§§14-16);

b)    das Präsidium (§§ 17,18)

c)     der geschäftsführende Vorstand (§§19, 20)

d)    der Gesamtvorstand (§§ 21, 22)

 

2.   Alle Organmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

 

3.  Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

 

4.  Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 3. trifft immer die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

 

5.  Für die Abgeltung des Aufwendungsersatzes (§670 BGB) beschließt der geschäftsführende Vorstand eine Finanz-, Verwaltungs- und Reisekostenordnung.

 

6.  Die Organmitglieder gemäß Ziffer 1.a), 1.c), 1.d) müssen Vereinsmitglieder sein.

 

 

§ 14

 

ORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

1.   Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

 

2.  Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich bis zum 30.6. statt. Diese ordentliche Mitgliederversammlung gilt als Jahreshauptversammlung.

 

3.  Der Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung wird durch den geschäftsführenden Vorstand in der Regel mindestens zwei Monate vorher in der Vereinszeitschrift veröffentlicht und mindestens 10 Tage vorher in der örtlichen Tageszeitung bekannt gegeben.

 

4.  Alle Mitglieder sind berechtigt, bis vier Wochen vor dem Termin der ordentlichen Mitglie-   derversammlung schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim geschäfts-      führenden Vorstand einzureichen. Darauf ist in der Terminankündigung unter Hinweis auf      die Frist hinzuweisen.

 

5.   Die Tagesordnung wird vom Gesamtvorstand festgelegt und den Mitgliedern mindestens 14 Tage vor der  Mitgliederversammlung per Aushang im Vereinsschaukasten und den Infowänden (JAHNTURNHALLE) bekannt gegeben.

 

6.   Nach Bekanntgabe der Tagesordnung können im Ausnahmefall noch Dringlichkeitsanträge beim geschäftsführenden Vorstand bis fünf Tage vor der  Mitgliederversammlung mit schriftlicher Begründung eingereicht werden. Als Dringlichkeitsanträge sind ausnahmsweise nur solche Anträge zulässig, die innerhalb der oben erwähnten Fristen nachweisbar nicht eingereicht werden konnten und der Sache nach für den Verein von so herausragender Bedeutung sind, dass sie in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung aufzunehmen sind. Es ist erforderlich, dass die Mitgliederversammlung jeden Antrag mit einer ¾-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten in die Tagesordnung aufnimmt. Anträge auf Satzungsänderung können nicht per Dringlichkeitsantrag gestellt werden.

 

7.   Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

 

8.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden geleitet. Im Verhinderungsfall des Vorstandsvorsitzenden oder aus besonderem Anlass, wählt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes einen Versammlungsleiter.

 

9.   Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung per Beschluss.

 

10.   Die Protokollführung übernimmt in der Regel der Schriftführer.

§ 15

 

ZUSTÄNDIGKEIT DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig in folgenden Vereinsangelegenheiten:

 

a)    Bericht der Kassenprüfer

b)    Beschlussfassung über den vorgelegten Kassenbericht und Haushaltsplan

c)     Entlastung des Gesamtvorstandes

d)    Wahl eines aus drei anwesenden Mitglieder bestehenden Wahlausschusses

e)    Wahl des Präsidiums

f)        Wahl der Mitglieder des Gesamtvorstandes und der Vertreter im „Stadtverband der Selber Sportvereine“

g)    Wahl der Kassenprüfer

h)    Änderung der Satzung und des Vereinszwecks

i)     Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

j)     Ernennung von Ehrenvorsitzenden

l)     Beschlussfassung über Vergütungen für Organmitglieder und über die damit

       verbundenen Dienstverträge

m)   Beschlussfassung über eingereichte Anträge

n)    Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

 

Der geschäftsführende Vorstand kann andere Aufgaben der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegen, wenn der Umfang oder die Bedeutung der Angelegenheit dies rechtfertigt.

 

 

§ 16

 

AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

 

1.  Die Einberufung außerordentlicher Mitgliederversammlungen erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand. Der Vorstand ist dazu verpflichtet, wenn

 

     a)  es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn

 

b)  die Einberufung von 15 % aller ordentlichen Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und des Grundes vom geschäftsführenden Vorstand verlangt wird. Die erforderliche Anzahl der antragsberechtigten Mitglieder muss eindeutig erkennbar sein.

 

2.  Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstandsvorsitzenden innerhalb von sechs Wochen nach Eingang des Antrages unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung einzuberufen.

 

3.  Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die or    dentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

 

 

§ 17

 

PRÄSIDIUM

 

1.  Die Mitgliederversammlung wählt das Präsidium auf Vorschlag des Gesamtvorstandes für die Dauer von zwei Jahren. Es sollen nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten erfahren sind. Dem Präsidium sollen nicht mehr als fünf Personen angehören. Mitglieder des Gesamtvorstandes und der Abteilungsleitungen dürfen dem Präsidium nicht angehören.

 

2.  Die Mitglieder des Präsidiums wählen aus ihrer Mitte den Präsidenten und mindestens einen Vizepräsidenten.

 

 

§ 18

 

AUFGABEN DES PRÄSIDIUMS

 

1.  Repräsentation des Vereins im Einvernehmen mit dem geschäftsführenden Vorstand wahrzunehmen.

 

2.  Zustimmung

 

     a)  zum Entwurf des Haushaltsplanes,

     b)  zur Aufnahme von Darlehen,

     c)  zur Anlage oder langfristigen Festlegung von Vereinsvermögen,

     d)  zur Veräußerung von Vereinsvermögen im Wert von mehr als 5.000 Euro,

     e)  zur Festsetzung der Aufnahmegebühren, der Mitgliedsbeiträge und von Zusatzbeiträgen,

     f)   zur Ernennung von Ehrenvorsitzenden,

 

         ohne dass dadurch die Vertretungsbefugnis des geschäftsführenden Vorstandes im Sinne des § 26 BGB eingeschränkt wird.

 

3.  Der geschäftsführende Vorstand hat das Präsidium zu unterrichten

 

     a)  über die Jahresrechnung,

     b)  über geplante Großveranstaltungen,

     c)  über die Durchführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

     d)  über alle sonstigen wichtigen Vereinsangelegenheiten.

 

4.  Lehnt das Präsidium bei zustimmungsbedürftigen Beschlüssen die Zustimmung ab, kann der geschäftsführende Vorstand den Beschluss der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegen.

 

5.  Vertritt das Präsidium in Angelegenheiten, zu denen es gehört werden muss, eine andere Auffassung als der geschäftsführende Vorstand, so kann dieser über die Angelegenheit unter Berücksichtigung der Auffassung des Präsidiums erneut beschließen. Wiederholt der geschäftsführende Vorstand seinen ersten Beschluss, kann er ausgeführt werden.

 

6.   In Fällen, in denen das Präsidium zustimmen muss, der Dringlichkeit wegen jedoch eine Einberufung des Präsidiums nicht möglich ist, entscheiden der Präsident und ein weiteres Mitglied des Präsidiums. Das Präsidium ist bei seiner nächsten Sitzung von der Dringlichkeitsentscheidung zu unterrichten.

 

 

§ 19

 

DER VORSTAND

 

Der Vorstand besteht aus dem

 

1.  geschäftsführenden Vorstand und wird gebildet aus

     a)    dem Vorstandsvorsitzenden

     b)    zwei (gleichberechtigten) stellvertretenden Vorsitzenden

     c)    dem Schatzmeister

     d)    dem Leiter der Geschäftsstelle

     e)    dem Fachwart für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

     f)     dem Fachwart für abteilungsübergreifende Projekte und Migration

 

2.  Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher erklärt haben. Wiederwahl ist zulässig. Jedes geschäftsführende Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Scheidet vor Ablauf der Wahlzeit ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorstandsvorsitzende ein Mitglied des Vereins mit der Wahrnehmung der Aufgaben beauftragen. In der nächsten Mitgliederversammlung ist eine Nachwahl erforderlich.

 

3.  Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier der Mitglieder anwesend sind. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes hat eine Stimme. Er beschließt mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

4. Personalunion im geschäftsführenden Vorstand ist unzulässig.

 

5.  Bei Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes können Mitglieder des
     Gesamtvorstandes hinzugezogen werden.

 

6.  Der geschäftsführende Vorstand tritt zusammen, wenn dies die Belange des Vereins er         fordern. Die Einhaltung einer besonderen Ladungsfrist ist nicht erforderlich. Die Einladung     soll in Schriftform erfolgen. In Ausnahmefällen ist telefonische Einladung möglich.

 

7.  Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. In der Regel ist es der          Schriftführer.

 

8.  Der geschäftsführende Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die auch die
     Aufgabenverteilung zwischen dem geschäftsführenden Vorstand und dem
     Gesamtvorstand regelt.

 

 

§ 20

 

AUFGABEN DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN VORSTANDES

 

1.  Der geschäftsführende Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen.

 

2.  Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes sind die Leitung und Geschäftsführung des Vereins, seine Vertretung nach innen und außen sowie die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er hat auf die Einhaltung der Satzung und aller Ordnungen des Vereins zu achten. Er ist für alle Aufgaben zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung ausdrücklich einem anderen Organ des Vereins zugewiesen sind.

 

     Dazu gehören die Aufgaben

 

a)    Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung

b)    Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahres-
berichtes und der Jahresrechnung (unter Einbeziehung des Steuerberaters)

c)     Vorbereitung von Änderungen im Beitragswesen

d)    Genehmigung der Etatanforderung der sportlichen Abteilungen

e)    Information des Gesamtvorstandes

 

3.  Der Vorstandsvorsitzende bestimmt die Richtlinien der Vereinspolitik und koordiniert die Arbeit des Vorstandes. Er bestellt zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes zu seinen Stellvertretern. Zur Unterstützung kann der Vorstandsvorsitzende Mitglieder als Sachgebietsverwalter ohne Stimmrecht in dem Vorstand bestellen.

 

4.  Vor Beschlüssen des Vorstandes, die eine Abteilung betreffen, muss dem Abteilungsleiter oder dessen Vertreter Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

 

 

§ 21

 

DER GESAMTVORSTAND

 

1.  Der Gesamtvorstand besteht aus

 

     a)    den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes

     b)    dem Fachwart für Frauen und Jugend

     c)    dem Fachwart für Liegenschaften

     d)    dem Fachwart für ältere Mitglieder und Ehrungen

     e)    dem Fachwart für Veranstaltungen

     f)     den Abteilungsleitern und den Leitern der besonderen Mitgliedergruppen

     g)    dem Schriftführer

 

 

2.  Die Mitglieder des Gesamtvorstandes gemäß Ziff. 1.b) – 1.g) werden ebenfalls von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Abwesende können gewählt werden wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher erklärt haben. Jedes Gesamtvorstandsmitglied gemäß Ziff. 1.b) – 1.g) bleibt solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Scheidet vor Ablauf der Wahlzeit ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorstandsvorsitzende ein Mitglied des Vereins mit der Wahrnehmung der Aufgaben beauftragen. In der nächsten Mitgliederversammlung ist eine Nachwahl erforderlich.

 

3.  Der Gesamtvorstand tritt vierteljährlich zusammen.

 

4.  Die Sitzungen des Gesamtvorstandes werden durch den Vorstandsvorsitzenden, im Verhinderungsfall von einem der Stellvertreter einberufen. Die Ladungsfrist beträgt in der Regel mindestens sieben Kalendertage, sofern dringliche Vorkommnisse nicht eine kürzere Ladungsfrist erforderlich machen.

 

5.  Die Sitzungen des Gesamtvorstandes werden vom Vorstandsvorsitzenden, im Verhinderungsfall von einem der Stellvertreter geleitet. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorstandsvorsitzenden bzw. dessen Vertreter und dem Protokollführer zu unterschreiben und aufzubewahren ist.

 

6.  Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Jedes Mitglied des Gesamtvorstandes hat eine Stimme. Der Gesamtvorstand beschließt mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

7.  Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Mitgliederversammlung je eine Stimme.

 

8.  Bei Sitzungen des Gesamtvorstandes können andere Mitglieder des Vereins, andere Personen sowie Vertreter der Fachgremien des Sports beratend hinzugezogen werden.

 

 

§ 22

 

AUFGABEN DES GESAMTVORSTANDES

 

Der Gesamtvorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch. Er unterstützt dabei den geschäftsführenden Vorstand insbesondere

     a)    bei der Festlegung der Tagesordnung der Mitgliederversammlung

     b)    mit der Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern

c)    mit der Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern

d)    mit der Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern

e)    bei sportlichen Angelegenheiten

f)     bei der Planung und Durchführung von Unterhaltsarbeiten an den Vereinsliegenschaften

g)    bei der Vorbereitung von Vereinsveranstaltungen

h)    bei der Betreuung der älteren Vereinsmitglieder

i)     bei der Vorbereitung von Vereinsehrungen

 

 

§ 23

 

AUSSCHÜSSE

 

1.  Zur Unterstützung und Beratung des Vorstandes können Ausschüsse gebildet werden. Die Ausschussmitglieder werden vom Vorstand berufen. Aufgaben und Zusammensetzung sind festzulegen.

 

2.  Für Ausschüsse können auch Nichtmitglieder benannt werden, wenn das der Sache förderlich ist.

 

3.  Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung

 

 

§ 24

 

VORSTAND IM SINNE DES § 26 BGB

 

1.     Der Vorstand besteht aus

-        dem Vorstandsvorsitzenden,

-        zwei stellvertretenden Vorsitzenden

 

2.   Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstandsvorsitzenden allein oder durch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertreten.

Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass die beiden stellvertretenden Vorsitzenden nur im Falle der Verhinderung des Vorstandsvorsitzenden gemeinsam zur Vertretung berechtigt sind.

 

3.  Für die Durchführung des Datenträgeraustausches mit der Bank (Lastschriften, Überweisungen) ist der Schatzmeister (Fachbereich „Finanzen“) alleine vertretungsberechtigt. Die Vertretungsmacht des Schatzmeisters ist jedoch in der Weise beschränkt, dass die den Überweisungen zugrunde liegenden Rechnungen und Belege entweder vom Vorstandsvorsitzenden oder, im Falle seiner Verhinderung, von die beiden stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam abgezeichnet sein müssen.

 

4.  Im Innenverhältnis gilt, dass der Vorstandsvorsitzende alleine bzw. die beiden stellver-
     tretenden Vorsitzenden gemeinsam im Falle der Verhinderung des Vorstandsvorsitzen     den, bei Geschäften mit einem Geschäftswert von mehr als 500 Euro für den Einzelfall             der vorherigen Zustimmung durch den geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 19           Ziff. 1 bedürfen.

 

 

§ 25

 

ABTEILUNGEN und besondere Mitgliedergruppen

 

1.  Der geschäftsführende Vorstand kann mit Zustimmung des Gesamtvorstandes die Bildung neuer Abteilungen beschließen. Jede Abteilung wählt einen Abteilungsleiter und einen Stellvertreter und bei Bedarf weitere Mitglieder in die Abteilungsleitung. Die Abteilungen können sich eine Abteilungsordnung geben, die jedoch nicht im Widerspruch zu dieser Satzung stehen darf.

 

2.   Der geschäftsführende Vorstand bestätigt den Abteilungsleiter. Die Bestätigung kann unter Angabe der Gründe versagt werden. Die Mitglieder der Abteilungen müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Bleiben sie bei ihrer Wahl, kann der geschäftsführende Vorstand die Entscheidung der Mitgliederversammlung herbeiführen. Diese entscheidet endgültig.

 

3.     Die Leiter der Abteilungen sind für ihre Abteilung verantwortlich. Die Abteilungen können nur im Namen des Vereins nach außen auftreten. Sie können im Rahmen der ihnen durch den Haushaltsplan bewilligten und durch den geschäftsführenden Vorstand zugewiesenen Haushaltsmittel nach den Vorschriften der Finanzordnung wirtschaften. Abteilungen besitzen kein eigenständiges Vermögen und/oder Eigentum und können dieses auch nicht erwerben oder durch entsprechende Mittelverwendung bilden. Die Abteilungen haben das Recht, Angelegenheiten dem geschäftsführenden Vorstand vorzutragen und dessen Entscheidung herbeizuführen.

 

4.     Mitglieder des Präsidiums und des geschäftsführenden Vorstands haben das Recht, an Versammlungen der Abteilungen mitzuwirken.

 

5.     Mitglieder können beliebig vielen Abteilungen angehören, sie haben jedoch eine davon als Hauptabteilung festzulegen. Näheres regelt die Geschäftsordnung.

 

6.     Mit Zustimmung des Gesamtvorstandes kann der geschäftsführende Vorstand Abteilungen auflösen, wenn die Zahl der Abteilungszugehörigen für einen ordnungsgemäßen Sportbetrieb nicht mehr ausreicht, wenn die Abteilung gegen das Vereinsinteresse verstößt oder dem Vereinsansehen schadet.

 

7.     Der geschäftsführende Vorstand kann eine kommissarische Abteilungsleitung einsetzen, wenn die Abteilung keine Leitung wählt oder deren Bestätigung nicht möglich ist, die Abteilungsleitung gegen die Satzung verstößt oder die Abteilung nicht mehr finanziert werden kann. Die bisherige Abteilungsleitung verliert alle Befugnisse. Die kommissarische Abteilungsleitung hat alle Rechte nach der Satzung. Sie hat die baldige Wahl einer ordentlichen Abteilungsleitung zu veranlassen.

Die kommissarische Abteilungsleitung ist in einer unverzüglich einzuberufenden Gesamtvorstandssitzung zu bestätigen.

 

8.   Besondere Mitgliedergruppen: Der geschäftsführende Vorstand kann mit Zustimmung des Gesamtvorstandes die Bildung besonderer Mitgliedergruppen beschließen, deren Mitglieder sich durch die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen im Rahmen des Vereinszweckes auszeichnen, die nicht in gleicher Weise innerhalb einer Abteilung verwirklicht werden können. Für die besonderen Mitgliedergruppen gelten die Bestimmungen des § 25 1. bis 7. entsprechend. Die besonderen Mitgliedergruppen stehen den Abteilungen vereinsrechtlich gleich.

 

 

§ 26

 

HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG

 

1.  Die Haftung aller Organmitglieder des Vereins und seiner Abteilungen, der Besonderen Vertreter nach § 30 BGB oder der mit der Vertretung des Vereins beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

2.  Werden diese Personen von Dritten im Außenverhältnis zur Haftung herangezogen, ohne dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

 

3.  Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch die Versicherungen des Vereins gedeckt sind.

 

 

§ 27

 

BESCHLUSSFASSUNG, PROTOKOLLIERUNG

 

1.  Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung keine ausdrücklich abweichende Regelung vorsieht.

Stimmenthaltungen werden bei der Abstimmung nicht berücksichtigt.

Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

 

2.   Wird bei Wahlen nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, so ist der Wahlvorgang so-lange zu wiederholen, bis eine relative Mehrheit erreicht ist.

3.   Wahlen erfolgen grundsätzlich offen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung per Beschluss. Im Übrigen gelten Ziffern 1., 2.

 

4Alle Beschlüsse und Protokolle der Organe sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Protokollführer, vom Leiter der Versammlung und vom Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

§ 28

 

SATZUNGSÄNDERUNGEN

 

1.   Über Satzungsänderungen nach §33 Abs.(1) Satz 1 BGB entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

2.   Über Änderungen des Vereinszwecks nach §33 Abs. (1) Satz 2 BGB und des Vereinsnamens entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

 

§ 29

 

VEREINSORDNUNGEN

 

1.   Der Verein gibt sich Vereinsordnungen zur Regelung der internen Vereinsabläufe.

 

2.  Alle Ordnungen des Vereins sind nicht Satzungsbestandteil und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen.

 

3.  Für den Erlass, eine Änderung etc. ist ausschließlich der Vorstand zuständig, sofern diese Satzung nichts anderes regelt.

 

4.  Alle Vereinsordnungen müssen den Mitgliedern in der Vereinszeitschrift und auf der Internetseite des Vereins bekannt gemacht werden. Gleiches gilt für Änderungen, Ergänzungen und Aufhebungen.

 

5.  Folgende Vereinsordnungen können erlassen werden:

a)    Geschäftsordnung

b)    Beitrags- und Gebührenordnung

c)     Finanzordnung

d)    Jugendordnung

e)    Abteilungsordnungen

f)      Verwaltungs- und Reisekostenordnung

g)    Ehrenordnung

 

 

§ 30

 

KASSENPRÜFUNG

 

1.   Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die nicht der gleichen Abteilung/Sportgruppe und nicht dem Gesamtvorstand des Vereins angehören dürfen. Wahlberechtigt sind nur Mitglieder, die nicht dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB angehören.

 

2.   Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt zwei Jahre. Nach einer Amtsdauer von zwei Jahren wird zumindest ein Kassenprüfer durch eine andere Person als Kassenprüfer ersetzt.

 

  3.  Den Kassenprüfern obliegt die Prüfung aller Kassen des Vereins, einschließlich der Abteilungskassen und etwaiger Sonderkassen. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung der Kassen einschließlich des Belegwesens in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt und verpflichtet. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen.

 

4.  Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Gesamtvorstand genehmigten Ausgaben.

 

5.  Die Kassenprüfer erstatten dem Gesamtvorstand über jede durchgeführte Prüfung  und der Mitgliederversammlung jährlich einen schriftlichen Abschlussbericht.

 

 

§ 31

 

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

 

1.  Mit dem Beitritt eines Mitglieds und notwendiges Einverständnis für die Begründung einer Mitgliedschaft nimmt der Verein erforderliche personenbezogene Daten auf. Das sind: Adresse, Alter, Familienstand, Beruf, Bankverbindung sowie die Abteilungszugehörigkeit. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System im ausschließlichen Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich des Vorstandsvorsitzenden gespeichert. Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden, insbesondere zur Mitgliederverwaltung und Durchführung des Sport- und Spielbetriebs.

Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme und unerlaubter Nutzung durch Dritte geschützt. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur erhoben, verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern sowie von E-Mail-Adressen) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.

 

2.  Als Mitglied des Bayerischen Landessport-Verbandes e.V., Georg-Brauchle-Ring 93, 80992 München, sowie als Mitglied bei verschiedenen Sport-Fachverbänden ist der Verein zudem verpflichtet, die Namen seiner Mitglieder u.a. zur Bestandserhebung aber insbesondere zur Erlangung von Start- und Spielberechtigungen sowie ggf. Zuschussgewährung dem angeschlossenen Sportverband zu melden. Die Mitgliedschaft bei den Sport-Fachverbänden beschränkt sich auf diejenigen, wo aufgrund des Sportangebots des Vereins, eine Pflichtmitgliedschaft besteht. Übermittelt werden außer dem Namen auch Altersangaben und Vereinsmitgliedsnummern; bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Ligaspielen oder Turnieren meldet der Verein Ergebnisse (z.B. bei Handball: Torschützen) und besondere Ereignisse (z.B. bei Handball: Platzverweise usw.) an den Verband.

 

3.  Der Verein informiert die Tagespresse über Turnierergebnisse und besondere Ereignisse. Solche Informationen werden überdies auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt. Der Verein benachrichtigt die betroffenen Verbände von dem Widerspruch des Mitglieds.

 

4.  Der geschäftsführende Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Turnieren sowie Feierlichkeiten, an den Infotafeln bzw. Schaukästen des Vereins bekannt. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung an den Infotafeln bzw. Schaukästen. Der geschäftsführende Vorstand macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Turnieren sowie Feierlichkeiten in der Vereinszeitschrift bekannt. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruches unterbleibt in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine weitere Veröffentlichung, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Ligaspielen und Vereinsturnierergebnissen. Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert. Macht ein Mitglied geltend, dass er die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsmäßigen Rechte benötigt, händigt der geschäftsführende Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.

 

5.  Der Verein kann mit Beschluss des Gesamtvorstandes Kooperationsabkommen abschließen (z.B. mit: Krankenkassen). Der Verein hat dann die Möglichkeit, einmal im Jahr an das kooperierende Unternehmen eine vollständige Liste der Mitglieder, die den Namen, die Adresse und das Geburtsjahr enthält, zu übermitteln. Ein Mitglied kann dieser Übermittlung widersprechen; im Falle eines Widerspruchs werden seine personenbezogenen Daten auf der zu übermittelnden Liste geschwärzt

 

6.  Beim Vereinsaustritt werden Name, Adresse Geburtsjahr und weitere bekannte persönliche Daten des Mitglieds aus der Mitgliederverwaltung gelöscht. Personenbezogene Daten des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den geschäftsführenden Vorstand aufbewahrt.

 

 

§ 32

 

 

AUFLÖSUNG DES VEREINS

 

1.  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer gesondert, zu diesem Zweck, unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen, einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

2.  Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der abwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.

 

3.   Die Vereinsauflösung kann nur mit einer 9/10-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

4.   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Selb, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

5.   Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

 

6.      Im Falle der Auflösung der TURNERSCHAFT SELB  von 1887 e.V. haben die Mitglieder keine Rechte am Vermögen des Vereins.

 

7.      Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist das Finanzamt zu hören.

 

8.      Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung, der Vorstandsvorsitzende und das Vorstandsmitglied „Finanzen„ (Schatzmeister) als Liquidatoren des Vereins bestellt.

 

 

§ 33

 

 

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

 

1.  Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 30. März 2001 beschlossen.

 

2.  Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

3.  Alle bisherigen Satzungen und Ordnungen des Vereins treten damit außer Kraft.

 

 

 

 

 

Selb, den 30. März 2001

 

 

TURNERSCHAFT SELB von 1887 e.V.

 

 

 

 

 

 

 

April 2004

Änderung bzw. Ergänzung der §§ 11, 23 und 29 mit Beschluss vom 26. März 2004

 

Mai 2005

Änderung bzw. Ergänzung des § 30 mit Beschluss vom 8. April 2005

 

Februar 2006

Änderung bzw. Ergänzung der §§ 12, 15, 17 und 18 mit Beschluss vom 18. November 2005

 

Januar 2008

Änderungen bzw. Ergänzung §§ 1, 8-21, 23-25, 27 und 32 mit Beschluss vom
26. Januar 2008

 

September 2009

Ergänzung § 32 mit Beschluss vom 19. Juni 2009

 

März 2011

Änderung §§ 12 Ziff. 5 und 26 mit Beschluss vom 28. Januar 2011

 

August 2012

Ergänzung/Änderung/Streichung "Präambel; §§ 13-15, 19-24, 27-28 mit Beschluss vom
29. Juni 2012

 

März 2014

Ergänzung/Änderung/Streichung §§ 2, 3, 12, 13, 15, 19-25, 29, 31-32 mit Beschluss
vom 14. Februar 2014

 

Juni 2016

Änderung/Streichung §§ 2, 15 mit Beschluss vom 10. Juni 2016